Der Balkon als Zusatzzimmer

Machen Sie Ihren Balkon zum privaten Erholungsraum. Wir haben die besten Tipps für jede Grösse und jede Himmelsausrichtung zusammengestellt.

Wie ein Balkon eingerichtet wird, hängt von seiner Ausrichtung und Grösse ab – und natürlich vom persönlichen Geschmack und den eigenen Vorlieben. Wem ein grüner Daumen gegeben ist, verwendet Pflanzen und Kräuter als Gestaltungselement, was je nach Üppigkeit erheblich Platz braucht. Dafür liegt das Grün in diesem Fall wortwörtlich vor der Haustür. Alle anderen gestalten den ‚Fassadenvorsprung’ mit aufeinander abgestimmten Accessoires und Möbeln. Die Möglichkeiten sind in beiden Fällen zahlreich und vielfältig: Ob Blumenwiese oder Gemüsegarten, Loungemöbel mit Wohnzimmer-Charakter, Sitzgruppen oder platzsparende Outdoor-Möbel für kleine Stadtbalkone, für Individualität ist hier wie da gesorgt.

Selbst wenn ein Balkon so klein ist, dass kaum ein Stuhl Platz darauf findet, oder er gegen eine lärmige Hauptstrasse geht – lassen Sie ihn nicht zum Abstellplatz verkommen. Ist er zum Verweilen nicht zu nutzen, kann er dennoch mit einem schönen Aussenbelag und mit sorgsam ausgewählten Accessoires heimelig eingerichtet werden. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Tischchen, auf dem Sie Windlichter oder Blumen drapieren, oder mit einer üppigen Pflanzenablage? Auf schmalen Balkonen wiederum kommen Klapptische und -stühle zum Einsatz, zudem werden die Pflanzenkistchen gegen aussen statt innen gehängt. Zwei Kniffe, die im Nu Raum schaffen. Liegt der Balkonmakel hingegen in dicht an dicht stehenden Häusern, schaffen gestalterische Eingriffe Abhilfe respektive Schutz vor fremden Blicken: Aussenvorhänge, Markisen, Rankengitter oder Bambus-Sichtschutzwände sorgen für Privatsphäre und Heimeligkeit gleichermassen.

Geht es um die Ausrichtung, gelten folgende Faustregeln: Der Südbalkon ist der perfekte Ort für Sonnenanbeter, weil dieser Platz den ganzen Tag über mit Sonne gesegnet ist. Eine Sonnenliege ist daher fast ein Muss. Aufgrund der Sonneneinstrahlung sind Holz- oder Korbmöbel zu empfehlen. Sie können zwar etwas ausbleichen, heizen aber im Gegensatz zu Metallstühlen nicht auf. Am Boden garantieren Holz- oder Feinsteinzeugboden angenehmes Barfussgehen, in den Töpfen fühlen sich mediterrane Pflanzen wie Oleander, Lavendel oder Geranien wohl.

Der Ostbalkon hingehen ist der ideale Frühstücksplatz. Da die Sonne im Laufe des Morgens um die Hausmauer verschwindet, ist es schön, wenn ihre Ausstrahlung dennoch haften bleibt. Farblich übernehmen das Gelb- und Rottöne, am Boden empfehlen sich Keramikplatten, welche die Wärme der Morgensonne speichern und nach und nach wieder abgeben. In Sachen Pflanzen gedeihen Margeriten, Fuchsien und Petunien wunderbar im Halbschatten oder lichtem Schatten, wie er auf dem Ostbalkon gang und gäbe ist.

Der Westbalkon wiederum ist ab dem frühen Nachmittag sonnig und der ideale Ort, um die letzten Sonnenstrahlen auch nach Feierabend noch zu geniessen. Möbel aus Metall können auch hier noch unangenehm heiss werden, da die späte Nachmittagssonne im Hochsommer noch einmal zur Höchstform auflaufen kann. Deshalb sind auch in diesem Fall Holz- oder Korbmöbel ratsam. Für die Bepflanzung eignen sich weisse und gelbe Pflanzen ganz besonders. Weil sie das Licht reflektieren, leuchten sie auch in der Dämmerung noch. Achtung: Pflanzenkübel sind auf dem Westbalkon schwere zu bevorzugen, da er einen gewissen Hang zur Windigkeit hat.

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